

(Grundtvig 2 – Europäische Lernpartnerschaft)
Seit der Erklärung von Lissabon (2000) wurde vermehrt über mediale Kompetenzen in der Nutzung von Computertechnik und Internet, ihre Bedeutung beim Erwerb von besseren Berufschancen und darüber hinaus ihr Beitrag zur stärkeren sozialen Integration in unserer Gesellschaft diskutiert. In diesem Zusammenhang kam dem sogenannten e-learning eine steigende Bedeutung zu. Insbesondere für Erwachsene mit unzureichenden Lese- und Schreib-fertigkeiten bestehen hier Möglichkeiten, über computergesteuerte Module eigenverantwortlich, individuell und zunächst anonym Fortschritte im Lernen und somit im Alltag zu erzielen.
Unser Projekt legt seinen Schwerpunkt auf die Sammlung und Bekanntmachung von Erfahrungen bzw. guten Praxisbeispielen im Bereich e-learning mit Erwachsenen, die Lese- und Schreibschwächen aufweisen, um vor diesem Hintergrund danach zu fragen, wie computergestützte Lernprozesse effektiver und einfacher gestaltet werden können. Hierzu soll ein Rahmen entwickelt werden, der es ermöglicht, die positiven Ergebnisse von e-learning als neue Lernmethode in der Grundbildung/ Alphabetisierung sowie in der Ausbildung von Medienkompetenzen der Zielgruppe zu beschreiben, zu evaluieren und schließlich in die praktische Arbeit aufzunehmen.
Das Projekt erhält im Rahmen des Programms „Grundtvig 2 – Europäische Lernpartnerschaft“ Unterstützung seitens der Europäischen Union. Es startete am 1. August 2005 und hat eine Laufzeit von einem Jahr.
Partner in diesem Projekt sind Dänemark, Frankreich, Belgien, die Türkei und Deutschland.
Die Koordination des Projekts erfolgt durch den Partner in Dänemark.