Erstorientierungskurse für Schutzsuchende und Zugewanderte

Erstorientierungskurse werden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert und durch den Thüringer Volkshochschulverband e.V. koordiniert. 

Laufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2024

Im Rahmen des Projektes können Schutzsuchende und Zugewanderte ein niedrigschwelliges Kursangebot wahrnehmen, um landeskundliches Wissen zur Erstorientierung in Deutschland verbunden mit einfachen Deutschkenntnissen zu erwerben. Bei freien Plätzen können aber auch andere Personengruppen, wie Schutzberechtigte und ihre Familien, andere Drittstaatsangehörige mit rechtmäßigem Aufenthalt sowie EU-Zugewanderte einen Erstorientierungskurs besuchen. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die Teilnahme an einem Integrationskurs aus rechtlichen, tatsächlichen oder individuellen Gründen (noch) nicht möglich ist.

Die Kurse werden von Volkshochschulen sowie anderen zugelassenen Trägern vor Ort umgesetzt.

Wenn Sie Interesse an der Durchführung von Erstorientierungskursen haben, bitten wir Sie, mit uns in Kontakt zu treten.

Ziel und Kursinhalte

Ziel der Erstorientierungskurse ist es, den Schutzsuchenden und Zugewanderten in ihren speziellen Lebenssituationen mit alltags- bzw. lebensweltbezogenen Themen zu unterstützen und ihnen die Eintrittsphase in Deutschland zu erleichtern.

Kurse beinhalten:

  • insgesamt sechs Wahlmodule à 50 UE inkl. Pflichtmodul „Werte und Zusammenleben“ mit für die Zielgruppe wichtigen Themen wie medizinische Versorgung, Arbeit in Deutschland, Kindergarten & Schule etc.
  • Kenntnisse über Lebensweise und Umgangsformen in der deutschen Gesellschaft verbunden mit jeweils zugehörigem Vokabular und sprachlichen Wendungen

Ergänzt wird der Kursunterricht durch Exkursionen, z. B. zu Behörden, einer Bibliothek oder zum Markt, die den Teilnehmer*innen zusätzlich helfen, sich in Ihrer Umgebung zu orientieren und das Gelernte gleich in der Praxis auszuprobieren.

 

Ein Kurs umfasst 300 UE und dauert ca. drei Monate. 

EOK Fahrtkosten

Die förderfähigen Fahrtkosten der Teilnehmenden zu den Kursorten werden im Rahmen des Projektes übernommen.