Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Erstorientierungskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Projektziel

In den Erstorientierungskursen sollen die Teilnehmenden bei der Erstorientierung in Deutschland unterstützt werden. Neben der sprachlichen Komponente steht vor allem die Vermittlung von Wissen über Werte, Alltag, die medizinische Versorgung und das kulturelle Leben in Deutschland im Mittelpunkt.

Die Erstorientierungskurse werden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

Laufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2022

Zielgruppe

Die Erstorientierungskurse richten sich primär an Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive. Sind darüber hinaus Plätze frei, können auch Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive einen Kurs besuchen, vorausgesetzt die Teilnahme an einem Integrationskurs ist (noch) nicht möglich.

Schulpflichtige Personen können an den Maßnahmen nicht teilnehmen. 

Im Rahmen freier Plätze können auch anerkannte Flüchtlinge und Geduldete, die regulär Zugang zum Integrationskurs hätten, am Erstorientierungskurs teilnehmen, sofern sie noch keinen Platz in einem Integrationskurs haben. 

Eine Übersicht über die verschiedenen Teilnahmeberechtigungen finden Sie hier.

Inhalte der Kurse

Alle Kurse basieren auf der Grundlage des Konzepts „Erstorientierung und Deutsch Lernen für Asylbewerber in Bayern“ (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration). Vorrangiges Ziel der Kurse ist die Förderung landeskundlichen Wissens zur Werte- und Erstorientierung verbunden mit dem Erwerb einfacher Deutschkenntnisse. Hierbei stehen Themenfelder von besonderer Wichtigkeit für die Zielgruppe wie etwa Alltag in Deutschland, Gesundheit, Medizinische Versorgung, Orientierung vor Ort, Sitten und Gebräuche, lokale Besonderheiten, Werte und Zusammenleben, Kindergarten / Schule, Mediennutzung sowie andere Themen analog des Kurskonzeptes im Fokus. Im sprachlichen Bereich bilden die Sprechfähigkeit und das Hörverstehen (weniger die Förderung von umfassenden Sprachkompetenzen, z. B. hinsichtlich der Rechtsschreibung und Grammatik) auf dem Niveau einfacher Deutschkenntnisse den Schwerpunkt.

Hierzu werden aus dem Konzept für den Unterricht (300 UE) fünf Module (à 50 UE) entsprechend dem Bedarf der Kursgruppen ausgewählt. Hinzu kommt als verbindliches Modul an beliebiger Stelle im Kursverlauf das Modul „Werte und Zusammenleben“ (50 UE).

Ansprechpartnerin


Swetlana Dominnik-Bindi

Fachreferentin Deutsch als Zweitsprache, Integration und Kultur

Swetlana Dominnik-Bindi, Diplom-Germanistin

Tel: +49 (0)3641 53423-22
E-Mail: swetlana.dominnik-bindi@vhs-th.de

Projektmitarbeiterin Integration 

Yana Kharenko, M.A.

Tel: +49 (0)3641 53423-24
E-Mail: yana.kharenko@vhs-th.de

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Thüringer Volkshochschulverband e.V.

Saalbahnhofstr. 27
07743 Jena

Tel.: 03641 53423-10
Fax: 03641 53423-23
E-Mail: Landesverband@vhs-th.de

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag:
08:00 - 17:00 Uhr

Freitag:
08:00 - 15:00 Uhr

Hier finden Sie Publikationen und Materialien für Ihre Kursgestaltung sowie Dokumente zum Download.

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