Wissenswertes über Migration und Integration: Zahlen, Fakten und Lebensgeschichten
Das Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds AMIF der Europäischen Union sowie das Thüringer Ministerium für Justiz, Migration und Verbraucherschutz finanziert.
Laufzeit: 01.11.2025 - 31.12.2027
Im Rahmen des AMIF-Förderprogramms zielt das Projekt auf die Stärkung und Weiterentwicklung der legalen Migration in die Mitgliedstaaten entsprechend ihrem wirtschaftlichen und sozialen Bedarf sowie auf die Unterstützung der wirksamen Integration und sozialen Inklusion von Drittstaatsangehörigen. Insbesondere soll durch verschiedene Maßnahmen zur Erhöhung der Akzeptanz für Zugewanderte durch die Aufnahmegesellschaft und zur besseren Verständigung in der Gesellschaft beigetragen werden. Neben Zahlen und Fakten werden auch Erfahrungen zu Migration und Integration thematisiert und so neue Perspektiven auf diesen Themenkomplex eröffnet. Welche historischen und aktuellen Gründe gab und gibt es für eine Auswanderung aus Thüringen und Deutschland, welche für eine Einwanderung nach Deutschland und Thüringen? Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich für Menschen, die sich zur Migration in ein anderes Land entscheiden? In Form eines Online-Selbstlernkurses sollen diese und weitere Aspekte beleuchtet werden, um so eine breite Wissensbasis an Interessierte zu vermitteln. Menschen mit eigener oder familiärer Einwanderungsgeschichte bietet sich zudem die Möglichkeiten, ihre eigenen Erfahrungen in einem größeren gesellschaftlichen und historischen Kontext zu reflektieren.
Das Projekt umfasst folgende Maßnahmen:
- Onboarding-Modul, das an das Thema heranführt und Teilnehmenden von Orientierungskursen an ausgewählten vhs thüringenweit angeboten wird
- Online-Kurs „Wissenswertes über Migration und Integration: Zahlen, Fakten und Lebensgeschichten“ auf der vhs.cloud in zwei Umsetzungsformaten: als Selbstlernkurs und als Gruppenkurs mit einer Referent*in.
- Dialogforen, die virtuell sowie an wechselnden Orten in Thüringen stattfinden und Teilnehmenden die Möglichkeit geben sollen, ihr erworbenes Wissen zu erweitern, zu reflektieren und mit anderen in den Austausch zu kommen
Zielgruppen des Projektes sind Drittstaatsangehörige, zugewanderte EU-Bürger*innen sowie Angehörige der Aufnahmegesellschaft. Alle Angebote sind sprachsensibel in verständlicher Sprache gestaltet, um den Zugang zu den Inhalten möglichst niedrigschwellig zu gestalten.
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