Zwei Tage lang ginge es in Kassel um die Frage: Wie können Bildungseinrichtungen Klimaschutz wirksam voranbringen? Dafür diskutierten Vertreter*innen der Erwachsenenbildung, wie Einrichtungen ihre Treibhausgasemissionen reduzieren, Nachhaltigkeit strukturell verankern und Mitarbeitende sowie Teilnehmende aktiv einbinden können.
Zum Einstieg gab Lea Dohm in ihrer Keynote frische Denkanstöße aus der Klimapsychologie. Danach diskutierten die Teilnehmenden angeregt und lebhaft mit den Gästen der Podiumsdiskussion, was es braucht, damit Nachhaltigkeit im Bildungsalltag wirklich gelingt. Im anschließenden World Café tauschten die Teilnehmenden konkrete Ideen aus – von Programmgestaltung über Netzwerke bis hin zu Organisation und Infrastruktur.
Am zweiten Tag stand die praktische Umsetzung im Fokus: In insgesamt zehn Workshops wurden konkrete Beispiele und Werkzeuge vorgestellt, etwa zur CO₂-Bilanzierung, nachhaltigem Marketing, digitalen Einsparpotenzialen oder Projekten wie Repair-Cafés, Kleidertausch oder Fahrradreparatur-Angeboten.
Die Tagung hat gezeigt, wie viele gute Ansätze und Erfahrungen es bereits gibt, und wie sehr die Teilnehmenden vom gegenseitigen Austausch profitieren. Die Teilnehmenden nehmen wertvolle Impulse und Anregungen mit, um die Rolle von Bildungseinrichtungen als aktive Akteure im Klimaschutz weiter zu stärken.
Die Tagung war Teil des Projekts vhs goes green 2 und wurde finanziert vom BMUKN im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Bilder: © Milan Soremski






